21,2 Prozent: Die Richtung stimmt nicht!

Die Botschaft des SPÖ-Wahlergebnisses vom 29. September ist klar: Ein “Weiter so” darf es nicht geben! Unsere Partei braucht eine grundlegende Neuaufstellung, ein klares politisches Profil und Personal, das diese Veränderung umsetzt. 21,2 Prozent – ein Minus von 5,7 Prozent – zeigt das deutlich. Jetzt müssen wir beginnen, Glaubwürdigkeit und Vertrauen aus der Opposition heraus zurückzugewinnen. 

Das geht nur mit inhaltlicher Klarheit. Mit einer Öffnung der Partei. Und damit, dass wir auch tun, was wir sagen. Dass unser Handeln mit unseren Worten übereinstimmt.

Es muss Schluss sein damit, dass man von Neuanfang spricht und gleichzeitig die ewig gleichen Hinterzimmer-Entscheidungen trifft! Wir brauchen einen demokratischen Neuanfang. Lassen wir unsere Mitglieder mehr entscheiden. Diskutieren wir offen, anstatt Entscheidungen einfach abzunicken. Wir müssen wieder eine Bewegung werden, die den Mut und die Kraft hat, unser Land im Sinne der arbeitenden Menschen zu verändern. Eine Bewegung, die unsere gemeinsame Sache über die Interessen von Einzelpersonen stellt. 

Wir müssen mit dem Neuanfang beginnen. Jetzt.

Du willst mit uns die Sozialdemokratie erneuern? Dann trag Dich hier ein, um dieses Anliegen zu unterstützen und um mitzumachen. 

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Wer wir sind

Wir sind jahrzehntelange SPÖ-Mitglieder, denen es nicht egal ist, wie es mit unserer Bewegung weitergeht. Im Wahlkampf haben wir uns zusammengefunden, um gute Aktionen und Materialien auszutauschen. Wir waren bei Hausbesuchen aktiv, wir haben Kipferl verteilt, wir haben uns an Straßenaktionen beteiligt, waren in Wirtshäusern, Beisln, vor Schwimmbädern, in Parks, auf Plätzen unterwegs, um für die Sozialdemokratie zu werben. Wir stehen tagtäglich für unsere Partei ein. Darum wollen wir auch jetzt etwas tun, damit unsere Bewegung Zukunft hat.


Was wir wollen

Nicht nur im Wahlkampf haben wir laufend Kontakt mit Wählerinnen und Wählern. Wir haben viel gehört, viel diskutiert. Jetzt wollen wir, dass auch die Parteispitze uns zuhört. Ausgemauschelte Hinterzimmer-Deals haben uns dorthin geführt, wo wir jetzt stehen. Wir sind überzeugt, dass nur ein demokratischer Neuanfang getragen von den Mitgliedern unsere Partei zum Erfolg führen kann. Wir wollen demokratische Entscheidungen statt übereilter Notlösungen, die eine Hand voll Personen entscheidet.  



Was wir unter Neuanfang verstehen

Unsere Partei umbauen

Von Peter Kaiser über Julia Herr bis Max Lercher sind seit dem Wahlsonntag viele Stimmen laut geworden, die einen Umbau unserer Partei fordern. Das wollen wir auch. Die Sozialdemokratie muss offener und demokratischer werden. Wir müssen mehr Anknüpfungspunkte liefern, um mitzutun. Wir müssen jene, die mittun auch mitentscheiden lassen. Wir müssen eine demokratische Mitmachbewegung werden. Deshalb wollen wir, dass unsere Mitglieder zentrale Entscheidungen über Regierungsbeteiligungen, inhaltliche und personelle Fragen in Abstimmungen mitentscheiden. Wir wollen unsere Entscheidungsgremien offen diskutieren und transparent entscheiden. Und dass wir alle unsere eigenen Beschlüsse ernst nehmen und leben.

Glaubwürdigkeit gewinnen

Als Sozialdemokratie müssen wir sagen, was wir tun und tun was wir sagen. Was wir an „großer Politik“ fordern, müssen wir auch im Kleinen umsetzen. Das ist die Aufgabe von uns allen: Wir müssen unsere großen politischen Forderungen in den Alltag übersetzen und erlebbar machen, was wir mit unseren Forderungen nach leistbarem Wohnen und einem starken Sozialstaat meinen. Das können und das tun SozialdemokratInnen tagtäglich in den Gemeinden und Bezirken dieses Landes. Wir möchten diese Arbeit verknüpfen, Ideen austauschen und neue Impulse geben.

Anders kommunizieren

Statt mit ständig wechselnden und überbezahlten Agenturen und Beratern zu arbeiten, wollen wir selbst neue Wege der Kommunikation mit unseren Mitgliedern und WählerInnen aufbauen. Wir brauchen einen ständigen Meinungsaustausch, um unsere Inhalte abseits von Medienkonzernen kommunizieren zu können und unseren Forderungen die Kraft der Vielen zu verleihen. Darauf müssen wir unsere Parteistrukturen und unsere Arbeit ausrichten, dafür müssen wir eigene Kommunikationskanäle aufbauen. 

Hast du noch mehr Ideen? Bring dich ein und meld dich an!

Impressum

Machen wir was – Verein zur Förderung politischer Beteiligung
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